| Parlamentarische und politische Initiativen in den deutschen Bundesländern | ||
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Hamburg Parlament = Bürgerschaft |
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| 2. |
Hessen Landtag |
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| 3. |
Niedersachsen Landtag Hannover |
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Nordrhein- Westfalen Landtag |
"Nach dem vorläufigen Stopp der Rechtschreibreform in Niedersachsen fordert die CDU, auch in NRW die neuen Regeln auszusetzen. In einem Antrag für die nächste Landtagssitzung verlangt die Opposition, die Reform bis zur endgültigen Klärung aller Zweifelsfälle aufzuschieben. Das Düsseldorfer Schulministerium lehnte die Forderung gestern ab." (General-Anzeiger, Bonn, 22.10.97, S. 1) | |
| 4. |
Rheinland- Pfalz |
Ministerpräsident Kurt Beck gegenüber "Bild am Sonntag": "Die Reform sollte neu beschlossen werden - von allen Parlamenten. Bis das soweit ist, gibt es nur eine Möglichkeit, den Schul- und Rechtsfrieden zu wahren: Die Reform muß ausgesetzt werden." (Die Meinung der Medien. In: DIE WELT 01.09.97. S. 4). "Der rheinland-pfälzische Bildungsminister Jürgen Zöllner (SPD) rückte unterdessen von der Reform ab. Im Gespräch mit Vertretern von Lehrer- und Eltern-Initiativen, die ihm in Mainz 8 000 Unterschriften gegen die neue Rechtschreibung überreichten, sagte Zöllner, nach dem derzeitigen Stand der Diskussion um das neue Regelwerk würde er heute seine Unterschrift nicht mehr unter die Reformvorschläge setzen." (Mainzer Allgemeine Zeitung 18.10.97, S. 1) |
| 5. |
CDU-Landes- politiker gegen die Rechtschreib- reform |
Die fünf "jungen Wilden" der CDU, d.h. die CDU-Fraktionschefs in folgenden Bundesländern:
Sie sandten bereits am 14.09.1995 einen Brief an Bundesinnenminister Manfred Kanther, er möge der Rechtschreibreform bezüglich der Entscheidung über die deutsche Amtssprache nicht zustimmen (FAZ 16.09.1995). "Demokratie kleingeschrieben. Günther H. Oettinger bemängelt die Umgehung der Länderparlamente in der Frage der Rechtschreibreform". In: aktuell. Informationen der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg Nr. 5, Mai 1997. Günther H. Oettinger: "Rechtschreibreform gescheitert - In der Sache widersprüchlich, im Verfahren falsch - Prinzip des Föderalismus umgangen". In: Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion 29.07.97 ("Oettinger wiederholte sein bereits im Jahre 1995 erklärten Bedenken: "Die Rechtschreibreform beseitigt mehr Klarheiten als Unklarheiten. Es genügt nicht, Regeln allein deshalb in Frage zu stellen, weil sie ein gewisses Alter erreicht haben." Mit dieser widersprüchlichen Reform, die erheblich in die Kulturhoheit der Länder eingreife, werde unnötig die Einheit der deutschen Rechtschreibung aufs Spiel gesetzt.") Günther Oettinger, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stuttgarter Landtag fordert: Es muß einen Staatsvertrag zwischen den Bundesländern geben, der diese Reform als wichtige kulturelle Aufgabe über die Landtage zum Gesetz werden läßt." (Stuttgarter Nachrichten 31.07.97) "Für einen Stopp der Reform hatten sich diese Woche u.a. ... Hessens CDU-Fraktionschef Roland Koch ... ausgesprochen (WELT am Sonntag 03.08.97, S. 4). "Einen Stopp der Rechtschreibreform hat gestern der rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende und Oppositionsführer im Landtag, Böhr, gefordert. Die Reform solle so lange ausgesetzt und verbessert werden, bis sie «auch für den Bürger verständlich und anwendbar werde. ... Schon vor zwei Jahren habe er mit den CDU-Fraktionsvorsitzenden aus Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarland "auf die vielfältigen Schwierigkeiten und die fehlende demokratische Legitimation der Reform hingewiesen", sagte Böhr. ... "Es geht nicht an, daß Gerichte die Reform in einzelnen Bundesländern stoppen, die Eltern und Schüler gegen die neuen Regeln Sturm laufen und nach neuesten Umfragen 92 Prozent der Bevölkerung die Änderung der Rechtschreibung ablehnen." " (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.08.97, S. 1).
"Grundsätzlich können wir uns keine zusätzlichen Belastungen unserer Wirtschaft leisten. ... offensichtlich ist über die Kostenfrage auch nicht ernsthaft diskutiert worden, bevor die Reform beschlossen wurde. ... Das ist doch alles ein hanebüchener Unsinn." (Hans Wolff: "Rechtschreibreform den Deutschen übergestülpt". Kieler Oppositionsführer Hennig: Alles hanebüchener Unsinn. In: Nordwest-Zeitung 14.12.96). |
| 6. |
SPD-Landes- politiker gegen die Rechtschreib- reform |
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