Parlamentarische Initiativen in Österreich
1. Österreich
Parlament =
Nationalrat Wien
Schriftliche parlamentarische Anfrage Nr. 2074/J-NR/97 betr. Rechtschreibreform der Abgeordneten Karl Öllinger und FreundInnen vom 27.02.1997 an die Bundesministerin für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten, Elisabeth Gehrer
2. Österreich
Parlament =
Nationalrat Wien
Entschließungsantrag XX.GP.-NR 405/A (E) der Abgeordneten Mag. Schweitzer, Mag.Dr. Udo Grollitsch, MMag. Dr. Brauneder, Madl, DI Schöggl und Kollegen betr. Aussetzen der Rechtschreibreform: Der Nationalrat wolle beschließen: "Die Frau Bundesministerin für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten wird ersucht, die Vertragspartner der ÎWiener Absichtserklärung unverzüglich zu einer Besprechung der Kritiken an der Rechtschreibreform zu laden, in Österreich für das Aussetzen der neuen Rechtschreibung umgehend Sorge zu tragen und dem Nationalrat ehebaldigst einen umfassenden Bericht über die Art und die Kosten der Umsetzung der Rechtschreibreform vorzulegen." Wien am 27. Februar 1997 (= interfraktioneller Gruppenantrag von Abgeordneten der FPÖ und der Grünen im Wiener Parlament auf Stopp der Reform).
3. Österreich
Nationalrats-
abgeordneter (SPÖ)
"Der Nationalratsabgeordnete Posch (SPÖ) widersprach der Unterrichtsministerin Gehrer. Posch hält die Rechtschreibreform für rechtswidrig. Da sie nicht im Nationalrat beschlossen worden sei. Er forderte daher den "unverzüglichen Stopp der Reform" und die Überweisung der Materie an das Parlament." (FAZ 20.08.97, S. 4)

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