| Regionale außerparlamentarische Initiativen | ||
| 1. |
CDU Kreisverband Wolfenbüttel |
Antrag an den Parteitag des Landesverbandes Braunschweig 1997 am 14. Juni 1997 in Salzgitter:
|
| 2. | Eltern Bad Windsheim |
Mittelfränkischer Elternverband e.V., Gerd Mader, Metzgergasse 47, 91438 Bad Windsheim, Tel. (09841) 55 46, Fax: 59 17. "20.000 Bürger in Bayern haben mit ihren Unterschriften gegen die Rechtschreibreform protestiert. Der Mittelfränkische Elternverband in Bad Windsheim will die Unterschriften an Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth übergeben." (Nürnberger Zeitung 25.08.97, S. 17). "Mader übergab die gebündelten Unterschriften mit den Worten: '.... Es ist nur ein Wunsch, der alle Bürger verbindet, nämlich das Buch mit dem Kapitel 'Rechtschreibreform' endlich zuzuschlagen. Diese 20 000 Unterschriften signalisieren auch, daß 80 bis 95 Prozent der deutschen Bevölkerung wünschen, angesichts leerer Kassen mit dieser Milliarden verschlingenden Komödie Schluß zu machen.'" (Windsheimer Zeitung 04./05.10.1997) |
| 3. | Eltern Berlin-Spandau |
Spandauer Eltern gegen die Rechtschreibreform. Eltern der Birken-Grundschule. Jeanett Arndt, 13585 Berlin-Spandau, Tel. (030) 375 57 92. Carola Wallasch-Liedtke, Gerhard Liedtke, Schönwalder Str. 75, 13585 Berlin-Spandau, Fax: (030) 375 64 60. Gernot Holstein, Schönwalder Str. 75, 13585 Berlin-Spandau. Der Berliner Bezirk Spandau hat etwa 270.000 Einwohner. |
| 4. | Junge Liberale Böblingen |
Kreisverband Böblingen der Jungen Liberalen. Christian Hoffmann, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Böblingen, Tel. (0711) 8 89 23 29.
"Auch in Baden-Württemberg wollen Bürger nun einen Volksentscheid über die Rechtschreibreform herbeiführen. In Leonberg bei Stuttgart beginnt an diesem Samstag /12. Juli) die Unterchriftensammlung für einen entsprechenden Antrag. ... Der Stuttgarter Autor Gerhard Wagner und der Kreisverband Böblingen der Jungen Liberalen starten die Unterschriftensammlung für die Zulassung des Volksbegehrens am Samstag um 10 Uhr auf dem Leonberger Marktlatz. Der Antrag muß von 10.000 Stimmberechtigten unterschrieben werden." (Mehr Demokratie 30.07.97) |
| 5. | Jungsozialisten Nordweststadt (Hessen) |
"Die Arbeitsgemeinschaft Nordweststadt der Jungsozialisten hat angekündigt, ein Volksbegehren gegen die Rechtschreibreform auf den Weg zu bringen. Die Reform sei unsinnig und müsse daher umgehend vom hessischen Kultusminister Hartmut Holzapfel (SPD) aufgehalten werden, schreiben Lutz Ullrich und Oliver Nöll von der Arbeitsgemeinschaft. "Sollte der in Hessens Schüler-, Lehrer- und Elternschaft als besonders engstirnig und inkompetent geltende Holzapfel nicht endlich Einsicht zeigen (was nicht zu erwarten ist), fordern wir Ministerpräsident Eichel auf, einen fähigeren Nachfolger für diesen wichtigen Ministerposten zu finden." " (FAZ 20.08.97) |
| 6. | Junge Union Frankfurt |
"Der Vorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Boris Rhein, forderte gestern die Landesregierung auf, die Beschwerde gegen den Beschluß des Verwaltungsgerichts Wiesbaden zurückzunehmen." (FAZ 21.08.97). |
| 7. | Junge Union Mittelfranken |
Max Freiherr von Gagern, Vorsitzender, Schloß Neuenburg, 91085 Weisendorf, Tel. (09135) 981, Stephanie Jacobs, Stellv. Vorsitzende, Lug-ins-Land-Str. 3, 91080 Marloffstein, Tel. (09131) 5 57 71, Jutta Waldshöfer, Beisitzerin. Rechtschreibung. In: Bayernkurier 11.10.97, S. 8. ("Die Bezirksvorstandschaft der Jungen Union Mittelfranken spricht sich nachdrücklich gegen die geplante Rechtschreibreform aus.") |